PASCAL MEYER, EHEMALIGER TROCKENBAUMONTEUR-AZUBI // PASCAL MEYER, FORMER APPRENTICE DRYWALL FITTER

Fertigstellung am 09.06.2022, Erfahrungsberichte, Bildung und Schule
von Redaktion baupause.de

Dürfen wir vorstellen? Unser ehemaliger Azubi Pascal Meyer ist die Karriereleiter innerhalb kürzester Zeit nach oben geklettert: Von der Ausbildung zum Trockenbaumonteur über den Bauleiter bis hin zum Projektabwickler. Wie er seine Ausbildung in Erinnerung behält? Äußerst positiv! Aber überzeugt euch einfach selbst – wir haben ihm ein paar Fragen zu seinem Werdegang gestellt.

Get to know our former apprentice Pascal Meyer: He has climbed the career ladder in a very short time – from apprentice as a drywall construction fitter to site manager and finally to project processor. How does he remember his training? Extremely positively! But just see for yourself: We asked him a few questions about his career.

Hi! Kannst du dich kurz vorstellen?
Hallo, mein Name ist Pascal Meyer, ich bin 27 Jahre alt und habe am 01.09.2015 meine Ausbildung als Trockenbaumonteur bei Lindner begonnen. Nach meiner Ausbildung habe ich als Bauleiter im Bereich Reinraum gearbeitet, anschließend habe ich den Techniker an der Staatlichen und kommunalen Beruflichen Schule in Vilshofen absolviert. Im September 2021 bin ich als Projektabwickler/Projektleiter zu Lindner in den Bereich Reinraum zurückgekehrt und mache nun nebenbei den Technischen Betriebswirt bei der IHK Akademie München & Oberbayern als Blended-Learning-Kurs.

Wie läuft ein typischer Arbeitstag eines Trockenbaumonteurs ab?
Das Schöne daran ist, dass kein Tag dem anderen gleicht. In der Regel fährt man gemeinsam mit dem Ausbilder und den anderen Azubis auf die Baustellen und erschafft Wände und Decken aus Gipskarton. Von der Unterkonstruktion über die passenden Dämmmaterialien bis hin zur Verkleidung – man lernt das komplette handwerkliche Know-how für den Innenausbau. Aber auch die fachgerechte Montage von Beleuchtung, Fenstern, Verglasungen und Türen gehört zur Ausbildung.

So kann man sich das in der Praxis vorstellen: Um eine offene Etage in Büroräume einzuteilen, montiert man Zwischenwände. Dabei wird zuerst eine Unterkonstruktion aus Metall, die das Skelett für die zukünftigen Wände bildet, eingebaut. Falls gefordert, füllt man diese mit Dämmung, damit die Räume schall- und wärmeisoliert sind. Danach schneidet man die Gipskartonplatte in Form und verkleidet die Unterkonstruktion von beiden Seiten. Im letzten Schritt werden die Wände mit Fugenmasse verspachtelt bevor der Maler kommt.

Am Feierabend haben wir uns gerne in geselliger Runde zusammengesetzt, um die Gruppenbeziehung und Gruppendynamik zu stärken. Das Wichtigste an der Arbeit ist die Teamarbeit, denn nur zusammen kann man große Ziele erreichen.

Was sollte man mitbringen als Trockenbaumonteur?
Ich würde sagen man sollte Spaß am Bauen, handwerkliches Geschick und vor allem Freude an der Teamarbeit mitbringen. Aber auch technisches Verständnis und das Beherrschen der mathematischen Grundlagen helfen, um den Unterricht in der Berufsschule besser zu verstehen.  

Was hat dich damals dazu gebracht, dich für die Ausbildung zum Trockenbaumonteur bei Lindner zu bewerben?
Als erstes habe ich vor der Ausbildung ein zweiwöchiges Praktikum absolviert, um zu erkennen ob der Beruf das Richtige für mich ist.

Daraufhin habe ich mehrere Zusagen für eine Ausbildung bekommen – auch von anderen Unternehmen. Die Firma Lindner hat aber aus den vielen Firmen herausgestochen. Obwohl Lindner ca. 7.500 Mitarbeiter hat, kennt man sich untereinander und es herrscht eine familiäre Beziehung. Erfolge werden gelobt und Misserfolge werden verziehen. Von Anfang an hat man das Gefühl dazuzugehören. Darüber hinaus wurde ich von erstklassigen Ausbildern betreut: Mit Ausbildungsleiterin Christine Nußbaumer hatte ich eine fachlich kompetente Persönlichkeit als Ansprechpartnerin, die immer mit Rat und Tat zur Seite steht.

Kurz gesagt, ich konnte mich gut mit dem Unternehmensziel und Leitfaden von Lindner identifizieren.

Was ist die schönste Erinnerung an deine Ausbildung?
Da gibt es einige Erinnerungen, auf die man immer wieder gerne in einer ruhigen Minute lächelnd zurückblickt! Bei uns gilt das Sprichwort: "Was auf der Baustelle passiert, bleibt auf der Baustelle".

Du bist heute bei uns als Projektabwickler für den Bereich Reinraumtechnik tätig. Wie ist es dazu gekommen?
Ich habe mir meine Ausbildung schon mit dem Ziel ausgesucht, eine Karriere bei der Firma Lindner zu starten. Der Trockenbaumonteur ist der beste Beruf, um eine Laufbahn als Projektleiter (m/w/d) oder Ähnliches zu beginnen. Ich habe mich schon während der Ausbildung in den verschiedenen Bereichen umgeschaut, was später für mich in Frage kommen würde: Da war der Reinraum als ein zukunftssicheres, interessantes, aber auch komplexes Gewerk ideal. Ich habe es bis dato nicht bereut.

War es eine Umstellung für dich – vom Trockenbaumonteur zum Projektabwickler?
Man wurde langsam darauf hin trainiert: Sowohl intern – z.B. durch Weiterbildungsangebote über unsere Lernplattform LINA, die meiner Meinung nach einen großen Erfolg darstellt – als auch extern durch die Technikerschule.

Gibt es etwas, das du im Nachhinein anders machen würdest?
Ich würde versuchen, die Ausbildungszeit etwas mehr zu genießen, da die Zeit schneller vorbei geht als man denkt.

Was würdest du Schülern, die gerade eine Ausbildung suchen, mit auf den Weg geben?
Man sollte seinen „Tunnelblick“ ablegen und offen für Neues sein: Erkundigt euch, welche Ausbildungsberufe es gibt! Der Rat von den Eltern und Verwandten ist zwar schön, aber die Arbeitswelt ist ein sich entwickelnder Prozess, der sich jeder Zeit anpasst. Es gibt so viele Berufe, die leider vielen unbekannt sind. Informiert euch, egal in welchem Bereich ihr eine Ausbildung sucht – und: Fragt zuerst Lindner, wir haben 35 Ausbildungsberufe und duale Studiengänge!

Kleiner Tipp: Mach deine Ausbildung zum Hobby.

Mehr von Pascal könnt ihr auf YOUTUBE erfahren.

 

Hi! Can You Introduce Yourself Briefly?
Hello, my name is Pascal Meyer, I'm 27 years old and I started my apprenticeship as a drywall construction fitter at Lindner on 01.09.2015. After my training, I worked as a site manager in the clean room area, then I completed the technician at the State and Municipal Vocational School in Vilshofen. In September 2021, I returned to Lindner as a project processor/project manager in the clean room area and am now doing the Technical Business Administrator at the IHK Academy Munich & Upper Bavaria as a blended learning course on the side.

What is a Typical Working Day like for a Drywall Fitter?
The nice thing about it is that no two days are the same. As a rule, you go to the construction sites together with your trainer and the other apprentices and create walls and ceilings out of plasterboard. From the substructure to the appropriate insulation materials to the cladding – you learn all the technical know-how for interior construction. But the professional installation of lighting, windows, glazing and doors is also part of the training.

This is how you can imagine it in practice: To divide an open floor into office rooms, partition walls are mounted. First, a metal substructure is installed, which forms the skeleton for the future walls. If required, this is filled with insulation so that the rooms are sound and heat insulated. Afterwards, the plasterboard is cut into shape and the substructure is covered from both sides. In the last step, the walls are filled with joint compound before the painter arrives.

At the end of the day, we like to get together in a convivial group to strengthen the group relationship and dynamics. The most important thing about the job is teamwork, because only together can you achieve great goals.

What Should I Bring with Me as a Drywall Fitter?
I would say you should enjoy building, have manual skills and above all enjoy working in a team. But technical understanding and a command of basic mathematics also help you to better understand the lessons at vocational school.  

What Made You Apply for an Apprenticeship as a Drywall Fitter at Lindner Back Then?
First of all, I did a two-week internship before the apprenticeship to see if the job was right for me.

As a result, I received several acceptances for an apprenticeship – also from other companies. Lindner, however, stood out among the many companies. Although Lindner has about 7.500 employees, people know each other and there is a family-like relationship. Successes are praised and failures are forgiven. From the very beginning, you feel like you are part of the team. In addition, I was supervised by first-class trainers: With training manager Christine Nußbaumer, I had a professionally competent personality as a contact person, who was always available with advice and support.

In short, I was able to identify well with Lindner's corporate goal and guiding principles.

What is the Best Memory of Your Training?
There are a few memories that you always look back on with a smile in a quiet minute! We have a saying: "What happens on the construction site, stays on the construction site".

Today You Work for Us as a Project Manager for Cleanroom Technology. How did that Come About?
I already chose my apprenticeship with the aim of starting a career at Lindner. Dry construction fitter is the best profession to start a career as a project manager (m/f/d) or similar. During my apprenticeship, I already looked around at the different areas to see what would come into question for me later: The cleanroom was ideal as a future-proof, interesting, but also complex trade. I have not regretted it so far.

Was It a Change for You – from Drywall Fitter to Project Manager?
You were slowly trained for it: both internally – e.g. through further training offers via our learning platform LINA, which I think is a great success – and externally through the technical school.

Is There Anything You Would Do Differently in Retrospect?
I would try to enjoy the training period a little more, because time goes by faster than you think.

What Advice Would You Give to Pupils who are Currently Looking for an Apprenticeship?
You should get rid of your "tunnel vision" and be open to new things: find out what apprenticeships are out there! Advice from parents and relatives is nice, but the world of work is an evolving process that adapts every time. There are so many professions that are unfortunately unknown to many. Inform yourself, no matter in which field you are looking for an apprenticeship – and: Ask Lindner first, we have 35 apprenticeships and dual courses of study!

A little tip: Turn your apprenticeship into a hobby.

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