„Voneinander lernen ist die Zukunft“ – ein Gedankenaustausch mit dem Trendscout von Vitra

Fertigstellung am 04.02.2020, Veranstaltungen
von Redaktion baupause.de

Das digitale Zeitalter bringt nicht nur immense technische Neuerungen mit sich, es hat auch Auswirkungen darauf, wie wir in Zukunft arbeiten werden. Welche Strukturen, Arbeitsweisen und soziokulturellen „Traditionen“ bleiben bestehen, was wird sich ändern und wie kann man darauf reagieren? Viele Fragen, die ein buntgemischtes Team von Lindner gemeinsam mit dem Trendscout Future of Work des Möbel- und Designunternehmens Vitra, Raphael Gielgen, in einem kleinen Workshop vor kurzem erörterte.

Denn mit wem könnte man besser über die „Zukunft der Arbeit“ sprechen, als mit jemandem, der hauptberuflich die ganze Welt bereist, unzählige Unternehmen besucht, mit Start-ups und innovativen Querdenkern spricht, neue Trends entdeckt und sich jeden Tag mit den langfristigen Veränderungen unserer (Arbeits-)welt beschäftigt? So freute sich nicht nur Gregor Kamps, Leiter von Workplace Strategy bei Lindner, über den Besuch Gielgens in Arnstorf: Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Vertrieb, Projektabwicklung, Produktdesign und Marketing waren gespannt, welche neue Ideen aus dem Gedankenaustausch entstehen würden.

Doch zunächst konnte sich unser Gast ein Bild vom umfangreichen Lindner Portfolio machen, inklusive einer Führung durch die Produktion, die Oberflächenwerkstatt und das Ausbildungszentrum. Zu Mittag gab es Land.Luft-Gulasch aus der eigenen Bio-Landwirtschaft und selbstgebrautes Bier. „Ihr habt mich sehr beeindruckt mit dem was ihr alles macht und könnt. Ich habe selten so viele Tüftler und Macher an einem Ort gesehen!“, so das Fazit Gielgens zum Rundgang, bevor es um konkrete Fragen und Antworten rund um neue Arbeitswelten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen ging. Neben dem Einfluss von Megatrends wie „Nachhaltigkeit“ und „Mobilität“ kristallisierte sich „Konnektivität“, vor allem „Voneinanderlernen“, als Hauptthema heraus. Hier sieht Gielgen schon jetzt einen Vorsprung von Lindner: „Euer Unternehmen ist eine Blaupause für die konsequente Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und der Organisation. In eurer Industrie zeigt ihr auf, was heute alles möglich ist und wie ihr neue Standards setzt. Das Zusammenspiel eurer Experten, der Tüftler in den Werkstätten und den Monteuren ist der Garant für den Fortschritt. Ihr denkt Ausbau nicht in Gewerken. Der Kunde mit seinen vielfältigen Anforderungen an den ganzen Raum ist das, was euch antreibt.“

Weitere Treffen sind bereits geplant, um sich immer wieder konstruktiv austauschen zu können und gemeinsam konkrete Ideen für zukunftsfähige Arbeitswelten zu entwickeln.

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